dahlmo
Der Sänger und Bassomat The voice is qualming… Jörg Dahlmanns… Mutter wollte unbedingt, dass "der Jung" auch ein Instrument lernt. Deswegen bekam ich schon im Kindesalter Klavierunter- richt (ganz klassisch). In meiner Jugendzeit infizierten mich dann Rock und Blues... und ich musste unbedingt ‘was anderes machen in musikalischer Hinsicht. Deswegen stieg ich nacheinander in ein paar Bands, die häufig aus Schulprojekten resultierten, als Keyboarder ein. Schließlich hatte ich ja auch "Tasten" gelernt.   Ende der Achtziger hing ich - wie meistens - mit einigen Freunden aus dem Selfkant in meiner damaligen zweiten Heimat, der "Alten Schule" in Selfkant-Höngen ab. Die erzählten mir, dass sie eine Band gründen wollten. Rockig sollte es sein, mit eigenen Texten in Mundart ("Selfkant-Platt"). Ich war direkt begeistert von dieser Idee. Einen Proberaum hatten die auch schon (das legendäre "Bröckel-Studio" in Selfkant-Saeffelen). Und noch wen hatten die schon: einen gestandenen Keyboarder. Eigentlich waren die nur noch auf der Suche nach einem Bassisten. Und als die mich fragten: "Wäre das nichts für dich, Dahlmo?" ... da sagte ich spontan (ich war halt jung): "Ja klar, mach ich!". Von meinen letzten paar Mark kaufte ich mir meine erste Bass-Gitarre sowie einen Verstärker und fing an zu üben. Zu Hause und im Bröckelstudio. Singen wollte ich eigentlich nie. Ich fand mich auch nie sonderlich talentiert darin. Trotzdem hat sich auch das relativ schnell ... einfach so ... ergeben. "Willste mal singen, Dahlmo?" "Ja klar, mach ich!" Erst im "Background", später dann auch "Lead".   Die Band "Kruaschele" war geboren. Eine verrückte, super geile Zeit! Unseren ersten Gig hatten wir anlässlich eines Geburtstages in einem Garten, mitten im Ort auf einem Traktor-Anhänger, der als Bühne herhalten musste. Die Eltern des Geburtstagskindes waren im Urlaub. Das war der Durchbruch. Von da an rockten wir die Beat-Clubs auf Selfkant-Platt mit eigenen Stücken. Besonders gerne erinnere ich mich an die Heimspiel-Gigs (späte Achtziger; frühe Neunziger) in der "Alten Schule" in Höngen. Dort hatten wir Bandmitglieder halt unsere halbe Jugend ver- bracht. Bei den legendären Oktoberfesten genau da dann auf der Bühne zu stehen, war schon etwas ganz Besonderes. Irgendwann fehlte uns die Zeit (Ausbildung, Studium und und und ...). Unseren letzten Gig spielten wir meines Wissens 1992 in Süsterseel (Sommer-Rock). Bin mir aber nicht mehr sicher. Kruaschele sagte "tschüss".   Viele Jahre später, im Jahr 2008 (wir wurden 40 Jahre alt oder waren es schon!), planten einige Freunde eine große, gemeinsame Geburtstagsfeier ("Too old to die young"). Allen war klar, dass das - mit all den Gästen - wie ein "Klassentreffen" unserer "Alte-Schule-Generation" werden würde. Eigentlich nur logisch, dass dann die Idee entstand, für diese Fete "Kruaschele" noch einmal zusammen zu führen. Wir telefonierten rum und hatten die Band innerhalb weniger Tage wieder zusammen. Schnell war ein (alter Schweinestall als) Proberaum gefunden und wir legten wieder los. Auf der "Too old to die young-Party" standen wir erstmals wieder auf der Bühne. Es machte so viel Spaß, dass wir beschlossen, weiter zu machen. Tatsächlich folgten noch einige Gigs mit Kruaschele bis in das Jahr 2010 hinein. Nach und nach sprangen aber immer mehr Bandmitglieder ab. Überwiegend aus zeitlichen Gründen.   Der kleine Rest der alten Truppe machte weiter im alten Kruaschele-Proberaum. Wir beschlossen, rockiger und gitarrenlastiger zu werden. Von Mundart rückten wir ab. Von nun an texteten wir unsere - nach wie vor ausschließ- lich eigenen - Stücke in (hoch-) deutsch. Gar nicht so einfach für uns Selfkänter! Aber es fluppte. Als Verstärkung kam als Lead-Gitarrist ein alter Bekannter zu uns: Andreas Maassen, auch aus dem Selfkant. Wir kannten und schätzten ihn als ehemaligen Gitarristen von "Sherwood & the new mention" und den "Sleeping Giants". Neben neuen Stücken produzierten wir - in Folge des Getränkekonsums - jede Menge Leergut. "Leergut" war von da an unser neuer Name.  Es folgten tolle Gigs, insbesondere in Waldfeucht ("Rock am Raum"), Sittard, Aachen, Hückel- hoven und Süsterseel. Außerdem nahmen wir eine CD auf. Nach etwas Fluktuation (Akkustik-Gitarre und Drums) komplettierten wir mit Thomas Back (Ex-Keyboarder von Sherwood & the new mention und den Sleeping Giants) und Domo Bremer (Ex-Drummer von AMOS 65).   Nach einem guten Jahr gemeinsamen Schaffens im Proberaum wollen wir jetzt auch wieder raus "auf die Bretter" mit                  . Ich freu´ mich drauf!
wir
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